Pressekonferenz Oury Jalloh



HAUS DER DEMOKRATIE UND MENSCHENRECHTE, Greifswalder Strasse 4, 10405 Berlin – Prenzlauer Berg

Pressekonferenz zum Tot eines Migranten der in seiner Zelle in einer deutschen Polizeistation verbrannte.

Oury Jalloh geboren am 2. Juni 1968 in Kabala, gestorben in einer deutschen Gefängniszelle auf einer Pritsche mit feuerfester Matratze fixiert am 7. Januar 2005 in Dessau. Oury Jalloh war ein Migrant der aus Sierra Leone in Dessau lebte und arbeitete. Er kam durch einen Brand in einer Gefängniszelle im Keller des Dienstgebäudes Wolfgangstraße 25 des Polizeireviers Dessau in Sachsen-Anhalt ums Leben.




Der in diesem Zusammenhang der Körperverletzung mit Todesfolge angeklagte Dienstgruppenleiter des Polizeireviers sowie ein weiterer der fahrlässigen Tötung bezichtigter Polizist wurden am 8. Dezember 2008 vom Landgericht Dessau-Roßlau freigesprochen. Am 7. Januar 2010 wurde der Freispruch für den Dienstgruppenleiter vom Bundesgerichtshof aufgehoben. Der Freispruch für den zweiten Polizisten war inzwischen rechtskräftig geworden. Am 12. Januar 2011 begann vor dem Landgericht Magdeburg die neue Hauptverhandlung. Am 13. Dezember 2012 wurde der Dienstgruppenleiter wegen fahrlässiger Tötung zu einer Geldstrafe in Höhe von 120 Tagessätzen in Höhe von 90 Euro (10.800 Euro) verurteilt.

Aufgrund eines im November 2013 auf private Initiative angefertigten Gutachtens, das die These der Selbstverbrennung durch Oury Jalloh in Frage stellt, hat die Staatsanwaltschaft Dessau-Roßlau im April 2014 ein neues Ermittlungsverfahren zur Klärung der Todesursache eingeleitet.

Quelle Wikipedia

zu den Fakten:

Oury Jalloh wurde auf einer Pritsche mit feuerfester Matratze fixiert  auf dieser soll er sich selbst entzündet haben.....

Gerichtsmedizinische Untersuchungen ergaben das  Oury Jalloh zum Zeitpunkt seines Todes an diversen Verletzungen litt die ihm scheinbar im Polizeigewahrsam zugefügt wurden z.B. ein gebrochenes Nasenbein,  sowie ein geplatztes Trommelfell.

Brandermittler kommen zu der Erkenntnis das Oury Jalloh Verbrennung hatte die man sonst nur von  Bänden mit Brandbeschleunigern ( ab 2 Liter Brandbeschleuniger) kennt.

Toxikologische Untersuchungen ergaben das Oury Jalloh zum Zeitpunkt seiner Verhaftung in einem Maße alkalisiert war das es ihm unmöglich gewesen sein muss (motorisch) sich selbst zu entzünden. Zur Erinnerung;  Oury Jalloh war in eine Zelle der Polizei Dessau verbracht worden, diese war  gefliest und  hatte außer einer Metallpritsche und einer FEUERFESTEN MATRATZE keine Ausstattung.

Die Staatsanwaltschaft Dessau-Roßlau bearbeitet Anträge und Gutachten der Familie von Oury Jalloh nur teilweise - zu spät oder gar nicht.

Desweiteren fehlt es an diversen Bildmaterialien die entweder nicht vorhanden waren bzw., den Brandermittlern , Forensikern und Gerichtsmedizinern, die von der Familie Oury Jalloh und der Initiative in Gedenken an Oury Jalloh e.V. beauftragt wurden,  nicht zur Verfügung gestellt wurden.

Weitere Ermittlungen ergaben das die Brandmelder wie vorgesehen arbeiteten und sich nach 56 Sekunden einschalteten.  Diese drängt die Frage auf, wie kann es sein, dass Oury Jalloh ca. 35 Minuten lichterloh in Flammen stand ohne das es jemanden aufgefallen ist ?

Weiterhin stellt sich die Frage warum die Staatsanwaltschaft Dessau-Roßlau, Fotos der Luftröhre als Beweise anführt und beschriftet, die nach ausgiebigen Untersuchungen ganz klar als Speiseröhre identifiziert werden konnten.

Ein Gerichtsmediziner der die Speiseröhre mit der Luftröhre verwechselt sollte eigentlich entlassen werden.

Strafanzeige gegen die Staatsanwaltschaft Dessau-Roßlau wegen Behinderung der Ermittlungsarbeiten ist eingereicht.

Text: Stephan Graf
Bild: Stephan Graf




ITB 2017 – Vielfalt und Nachhaltigkeit
Afrikas bestgehütetes Geheimnis – Botswana Partnerland der ITB 2017
Media Spree versenken 7.7.2016
"Für den Schutz und Erhalt unserer lebenswerten Umwelt"
AKW in China abschalten! AKW-Export beenden!
Fahrradhauptstadt Berlin – alles dreht sich
Marokkos Wälder entdecken
Pressemitteilung von Azize Tank, MdB Fraktion Die Linke
Kazaguruma-Demonstration
4. Tagung des 5. Landesparteitags
Landesparteitag der Freien Demokraten Berlin
Landesmitgliederversammlung zur Listenaufstellung
Für ein weltoffenes
Wir haben es satt! – Wir machen Euch satt!
Türkisches Militär attackiert Rojava
Erich Mielke – Meister der Angst
Pressekonferenz Oury Jalloh
Politische Utopien in der DDR- Große Transformation und Kapitalismuskritik heute
Flüchtlinge Willkommen
Die Öffi-Flatrate – Nur Schein oder Sein?
CLOF NEWS ARCHIV