Jahresrückblick 2008

13.01.2008

Demo zum Todestag von Rosa Luxenburg und Karl Liebknecht

Wir sicherten den letzten Block, der "Unabhängigen" mit einem Kontingent Ordner.


April 2008 - Kampagne Tempelhof

Volksbegehren, zum Erhalt oder zur Abwicklung des Flughafen Tempelhofs

Am 27. April fand zum ersten Mal in der Geschichte Berlins ein Volksentscheid statt. Die Berlinerinnen und Berliner entschieden darüber, ob Berlins Traditionsflughafen für immer geschlossen wird oder ob er als City-Airport weiter bestehen darf. Bei uns waren Befürworter wie Gegner unter einem Dach und wir unterstützten beide Gruppen in ihrem Anliegen. Am Beispiel dieser Kampagne konnte gezeigt werden wie Demokratie lebendig funtioniert und wie man mit den Konsequenzen auch in unserem Verein weiter leben kann. Letzendlich gewannen Diejenigen die für eine Schließung waren.

Beim Volksentscheid mußten mindestens 611.000 Berliner mit JA stimmen, diese Zahl wurde nicht erreicht.


01.05. 2008 - MayDay, ab Boxhagener Platz

Wir stellten einen "Hammer" Wagen (6000 Watt Musikleistung) in guter Zusammenarbeit mit der Intercom, dem Sozialforum, AG-Soziales Berlin, der FAU und dem Haus der Demokratie. Die Redneranteile für unsere Gruppen wurden von Verdi Einzelhandel, der Kampagne Mumia Abu Jamal und über das Koopnetz Friedrichshain gehalten. Aufgelegt hat Dr. Kimbel.


12. Juli 2008 (Samstag) ab 14.00 Uhr

-FEST für die MENSCHENRECHTE-


"Alle Menschen sind frei und gleich!"

Haus der Demokratie und Menschenrechte
Greifswalder Str. 4, 10405 Berlin Prenzlauer Berg

Mit an Bord: 20 Organisationen (amnesty, DGB, Verdi, ....)
● Live Musik + DJ Kimble und viele mehr.
● einen Technowagen mit zwei mal 3000 Watt, auf dem Nachwuchs-DJs Anleitung von erfahrenen DJs bekommen.
● 4 Bands die auftraten.
● Bundespolitiker, die als Ansprechpartner über ihre Arbeit berichteten.
● mehrere Kino Beiträge (z.B. Kinder von Tschernobyl, mit Prof. Dr. Köppler als Referenten)
● Kinderprogramm (Hüpfburg, Indianer, Puppentheater, Trampolin und alles was im Veranstaltungspool Berlins noch zu haben war)
● Soli-Bier, Grillstände (jeder bringt sein Zeug selber mit und legt es einfach rauf, Grillkohle und alles weitere wird gestellt)
● Es wurden aber auch Grillwürste und Bier gespendet die gegen Spende für das Haus abgegeben werden.
● Außerdem: Eiswagen, Zuckerwatte, Veganer-Verpflegung und vieles weitere....
Einen Besonderen Dank an Marcus Löning MdB und Hans Christian Ströebele MdB, Lothar Bisky MdB


01.08.2008 - 28.08.2008

Kinderferienlager für die Kinder Tschernobyl

Ab dem 01.08.2008, fand das Betreuungsferienlager für die Kinder aus Tschernobyl, in der Nähe von Berlin statt. Das Ferienlager wurde von den Jugendlichen der Kampagne „Musik gegen Gewalt“ betreut. Dieses geschah, weil kurzfristig die Logistiklinien des Vereines Tschernobyl e.V. wegbrachen.

Nachdem der CLoF e.V. dieses übernahm, Firmen und Prominente ansprach, kam eine Welle der Unterstützung, Angefangen von der Staatskanzlei Brandenburg, über das Büro des Berliner Bürgermeister
, bis hin zu den Söhnen Mannheims und dem Management von Nina Hagen. Alle Parteien der Stadt, Unternehmen wie Bürgerking, Becks, Reisen, die Deutsche Bahn oder NewYorker wollen den Kindern den Aufenthalt in der Stadt so schön als möglich gestalten.

In diesem Rahmen bekamen die Kinder eine Einladung zum Fußballspiel von Hertha BSC am 23.8.08, 15:30 Uhr, eine Einladung in den Berliner Zoo, am 26.8.2008, um 11:30 Uhr und eine Einladung zur Fahrt mit der Panorama Bahn der Deutschen Bundesbahn, vom S-Bhf. Charlottenburg aus, um 16:04 Uhr. Wir wollten sie bitten die Kinder bei einem, oder mehreren dieser Termine zu begleiten. Wir können nicht alle Unterstützer würdigen, aber Sie würden als Repräsentant der Bundesrepublik und als Berliner, Personifizieren, wie groß die Unterstützung war und ist.

siehe auch


06.09.2008 - Einschulungsveranstaltung

Wiedereröffnung des ehemaligen Erich-Fried-Gymnasium als BIP Kreativitätszentrum Berlin - Friedrichshain Gemeinnützige GmbH Strausberger Str. 38, 10243 Berlin

Stellen und Betreiben von Ton & Videotechnik für die Einschulungsveranstaltung

siehe auch


Fahrraddemo

Tag der Mahnung

Sonntag, den 14. September 2008, 13 bis 18 Uhr


Marx-Engels-Forum neben dem Roten Rathaus

Wir treten ein für eine lebendige Erinnerung an die Millionen Opfer des Faschismus und ein Gedenken, das jede Relativierung und Gleichsetzung mit der Zeit nach 1945 ausschließt. Die Verbrechen des Naziregimes bleiben für alle Generationen ein immerwährender Stolperstein.


20.09.2008 - Anti Afghanistankriegsdemo 2008

"Dem Frieden eine Chance, Truppen raus aus Afghanistan" hieß das Motto. Die Demo startete am Brandenburger Tor und endete auf dem Gendarmenmarkt. Unsererseits wurde die Technik auf dem Gendarmenmarkt organisiert, sowie der Auf-und Abbau koordiniert und überwacht.

siehe auch


09.10.2008 - Konzert mit Neverdream in Berlin Spandau

Demo mit attac und verdi

vor dem Bundesfinanzminesterium am 30.10.08 // ab 17 Uhr // Willhelmstr. 97 // Finanzministerium // U-Bhf Stadtmitte oder Potsdamer Platz


9.11.2008 - Ausstellungsprojekt

"Wir lassen uns nicht nehmen, was uns sowieso nicht gehört!" - Jugendwiderstand und Jugendopposition in der DDR 1968-1989

Seit dem 9.November 2008 wird in der "Galiläakirche", Rigaer Straße 9-10, 10247 Berlin, unter dem Titel: "Wir lassen uns nicht nehmen, was uns sowieso nicht gehört!" eine Ausstellung zum Jugendwiderstand und zur Jugendopposition in der DDR durchgeführt. Diese wollen wir mit Hilfe von Unicef und amnesty International weiterentwickeln, denn immer noch sind Kinder auf der ganzen Welt Opfer von Verfolgung und Repression. Das Grundthema wird ebenfalls weiterentwickelt, denn viele bekannte Persönlichkeiten haben eine persönliche Beziehung zur Thematik.

Die Galiläa Kirche selbst war eine Rückzugsmöglichkeit für verfolgte Jugendliche in der DDR und ist heute, genauso wie die Gezhsemane Kirche, der heilige Gral dieses Personenkreises. Sie bekamen dort eine warme Mahlzeit, wurden nach Stasi-Verhören vom Pfarrer in den Arm genommen, oder man besorgte ihnen bei Arbeitsverbot eine Arbeitsstelle damit sie nicht für 3 Monate in den Knast wandern mussten.

Diese Ausstellung ehrt die Jugendlichen die stellvertretend für die ganze Nation Widerstand leisteten, aber auch jene die ihnen halfen und sich damit selbst in Gefahr brachten.

Als Schirmherren sind angefragt: Wolfgang Thierse, Markus Löning, Hans Christian Ströbele.

Wir wollen damit die Überparteilichkeit dieses Projektes darstellen.

Die Partei, die Linke, wird in diesem Fall, aus verständlichen Gründen, nicht angesprochen. Ich bitte dieses aber nicht als Vorurteil gegenüber dieser Organisation aufzufassen und wir werden in anderen Fällen auch gern mit dieser Organisation wieder zusammen arbeiten.

Die Ausstellung wurde vorbereitet, von der Projektgruppe "Geschichtswerkstatt", einem durch das JobCenter Friedrichshain-Kreuzberg geförderten Beschäftigungsprojekt der Hedwig-Wachenheim-Gesellschaft e.V.
Wir wollen die Kirche in diesem Kontext wieder mit Leben füllen und Jugendlichen eine assoziative Verbindung in die Vergangenheit bieten.

Öffnungszeiten (ab 10.11.2008):

Mo, Di, Mi: 10.00-16.00 Uhr
Do: 14.00-20.00 Uhr
Fr: 10.00-16.00 Uhr
Sa: 10.00-16.00 Uhr


11.10.2008 - Größte Datenschutz-Demo seit 20 Jahren

Unter dem Motto "Meine Daten gehören mir" haben rund Zehntausend Menschen in Berlin gegen die zunehmende elektronische Überwachung demonstriert und ein Teil unserer Mitglieder war wieder mit dabei (Mitglieder FDP, die Grünen, die Linke) ein anderer Teil steht diesem eher abwartend gegenüber (Mitglieder CDU, SPD)


Kundgebung, Öffentlicher Dienst

Wir waren im Herzen bei unseren Mitgliedern, die um ihre Rechte kämpften.


13.12.08 - Free Mumia Demo

Es wurde für die Abschaffung der Todesstrafe weltweit demonstriert. Als Ordner sorgten Mitglieder wortwörtlich dafür, dass keiner unter die Räder kam.

siehe auch





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